Haltungsschulung
In der Haltungsschulung werden in erster Linie die Voraussetzungen für Bewegungen geschaffen. Um generelle Bewegungen auszuführen, braucht es zuerst den Körper, der die Voraussetzung besitzt, diese ökonomisch durchzuführen. Gearbeitet wird am Muskel, am Gelenk und am Atem. Der Körper wird durch differenziertes Training geschult und gebildet. Anatomisch zu wissen, wie der Körper auf Bewegung reagiert, nützt nicht alleine, man muss es ausprobieren, wie sich das anfühlt. Die Koordination und Integration der einzelnen Körperteile sind sehr wichtig um eine Bewegung bequem auszuführen. Aspekte aus dem Alltag werden integriert und trainiert. Wie hebt man ein schweres Paket? Diese Frage wird mit dem Aspekt der Körpervoraussetzung, Anatomie und der Schwerkraft beantwortet. Später folgen die Automatisierung und der Zusammenhang mit der Bewegungsschulung. Denn jetzt muss die Bewegung geübt und mit verschieden Qualitäten auch ausgeführt werden. Dies verspricht ein besseres körperliches Wohlbefinden, weniger Gelenk- oder Haltungsschmerzen. Haltungsschulung muss nicht nur Muskelaufbau, Entspannung oder Fühlen bedeuten, es hat viel mit Durchlässigkeit des Körpers zu tun. Wie auch in der Bewegungsschulung. Deshalb ist die Verbindung der Haltungsschulung und der Bewegungsschulung sehr wichtig und sollte deshalb auch immer kombiniert trainiert werden. Reine haltungsschulische Übungen sind nur ein Teil auf dem Weg zum Ziel.